Schellbronn
Im Jahre 1073 wurde die heutige Gemeinde Schellbronn erstmals in einer Urkunde des Klosters Hirsau erwähnt. Es handelt sich dabei um eine kleine Siedlung, um ein Waldhufendorf, welches sich im Besitz des Klosters Hirsau befand. Bischof Ulrich von Konstanz weihte 1134 die ursprüngliche Kapelle zu Ehren des Heiligen St. Nikolaus.
Die Kapelle wurde 1752 abgebrochen und durch eine Kirche, errichtet von dem Neuhausener Baumeister Joseph Haslach, ersetzt. Dekan Rösner aus Neuhausen war zusammen mit dem Schellbronner Bürger Christian Morlock einer der Hauptinitiatoren. Dies war die Grundlage für die Errichtung der späteren Pfarrei Schellbronn mit der Filialkirche in Hohenwart. Von der ursprünglichen Ausstattung sind im Innern wertvolle Werke aus Gotik und Barock erhalten.
Seit 1977 gibt es keine Pfarrstelle mehr in Schellbronn. Die Pfarrei Schellbronn wird seelsorgerlich durch den Pfarrer der Kirchengemeinde Biet betreut. Dazu gehören die Pfarrei Neuhausen mit den Filialen Hamberg und Steinegg, die Pfarrei Tiefenbronn, die Pfarrei Mülhausen mit der Filiale Lehningen und der Pfarrei Schellbronn mit der Filiale Hohenwart. Die St. Nikolauskirche ist auch eine Station auf dem Kapellenweg-Biet






