Abendvortrag zu Hermann Hesse
am Dienstag, den 28. Januar um 19:30Uhr
Das religiöse Leben des Schriftstellers Hermann Hesse:
Seine Suche - Seine Literatur - Sein Glaube
In seinem religiösen Essay „Mein Glaube“ aus dem Jahre 1931 bekennt der Dichter aus Calw unverkennbar seine Verbindung zur Religion: „Ich habe nie ohne Religion gelebt, und könnte keinen Tag ohne sie leben.“
War doch sein Verhältnis zur christlichen Religion durch die rigide pietistische Erziehung sehr beschädigt worden. Einerseits revoltierte der junge Hesse gegen den streng moralisierenden Pietismus in seinem Elternhaus, andererseits ist die religiöse Praxis seiner Eltern und Großeltern eine entscheidend positive Prägung für sein Leben. Und so blieb er auch zeitlebens auf der Suche nach religiösen Antworten und suchte nach Alternativen, auch in den fernöstlichen Religionen und Weisheitslehren. Hesses Glaube lässt sich eben nicht eindeutig fassen und kann nicht auf ein bestimmtes religiöses Bekenntnis reduziert werden.
Der Referent Dr. Ullrich Glatthaar (Pastoralreferent der Kirchengemeinde Biet) möchte mit seinem Vortrag Hesses vielfältige Zugänge zur Religion in Leben und Werk aufzeigen. Die Frage „Wer bin ich?“, also die Frage nach der individuellen Persönlichkeit kann als die zentrale Thematik seines Werkes benannt werden und war für den Literaten doch immer gleichbedeutend mit der Suche nach der wahren Religion.
Veranstaltungsort: Kath. Gemeindezentrum Mühlhausen, In der Tränke 2, 75233 Tiefenbronn-Mühlhausen





