Pastoralkonzeption
Quelle: Kath. Seelsorgeeinheit-Biet; Steuerungsgruppe
DIESE PASTORALKONZEPTION WIRD IM JAHR 2018 ÜBERARBEITET
Vorwort - Auf dem Weg zur Pastoralkonzeption
Das Jahr 2013 war geprägt von den Diskussionen und Beratungen der Steuerungsgruppe für die Pastoralkonzeption. Es ging darum, von alten, verkrusteten Strukturen behutsam sich zu lösen und der Kirche ein neues Gesicht zu geben. Dabei war uns vor allem die Pastoralkonzeption des II. Vatikanischen Konzils, „Gaudium et Spes“ Wegweiser und Hilfe. Das „aggiornamento“ der katholischen Kirche mit der Moderne wurde dadurch angestoßen. In den Beratungen des Konzils suchten die Konzilsväter und ihre Berater, die Kirche in ein differenziertes und aufgeschlosseneres Verhältnis zur Moderne zu bringen und haben mit ihre Dekreten, Erklärungen und Konstitutionen geholfen, das „Schisma“ zwischen Kirche und Moderne zu ver- oder besser: zu überwinden.
Über fünfzig Jahre nach dem Konzil machte sich nun unsere Steuerungsgruppe auf den Weg, um diese geistgewirkten Worte von „Gaudium et Spes“ von der Theologie in die Gemeindearbeit der Seelsorgeeinheit Biet einzubringen.
Ich hoffe, dass dies gelungen ist und lege somit die Pastoralkonzeption in Ihre Hände, und wünsche, dass „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi sind. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.“
Wenn uns dies gelingt, habe ich um die Kirche der Zukunft keine Angst und gehe mit Ihnen voll Entschlossenheit und mit Freude auf dem Weg „durch den Umbruch in den Aufbruch“ der Kirche.
Pfr. G. Heß





